Sicherstellung der Compliance

Korruptionsbekämpfung und Themen wie Umwelt, Sozialleben und Unternehmensführung, kurz die sogenannten ESG-Themen (aus dem Englischen: “environmental, social and corporate governance”) stellen im heutigen komplexen und globalisierten Geschäftsumfeld wesentliche Risikofaktoren dar. Antikorruptionsprüfungen befassen sich mit einer umfassenden und verbindlichen Sicherstellung der Einhaltung von internationalen Antikorruptionsvorschriften. Unsere Ermittlungen legen den Schwerpunkt auf die Aufdeckung von Beweisen für Fehlverhalten, beispielsweise Betrug, Korruption, Amtsvergehen oder politische Exponiertheit.

Bearstone ist mittlerweile ein vertrauenswürdiger Anbieter der Compliance-Überwachung für internationale Investoren und Anleger, Private Equity Fonds und Kommanditaktionäre geworden. Wir beobachten seit einigen Jahren ein stetig zunehmendes Interesse der Aktionäre in Bezug auf die Nachhaltigkeit, die Unternehmensführung und den sozialen und ökologischen Einfluss des Geschäfts. Daher haben wir innovative ESG Lösungsansätze entwickelt, welche die Best-Practices, Prinzipien und Verfahren der Branche definieren, und sowohl die Leistungskennzahlen wie auch die Entwicklungsziele neu bestimmen

  Umfassende und verbindliche Sicherstellung der Einhaltung von Antikorruptionsvorschriften

  Ermittlungen zur Aufdeckung von Beweisen für Fehlverhalten, beispielsweise Betrug, Korruption, Amtsvergehen oder politische Exponiertheit

  Ethisch und rechtlich einwandfreie Ermittlungen

  ESG Lösungsansätze für Investoren: branchenweite Best-Practice, fundierte Prinzipien und Verfahrensweisen

  Bestimmung von Leistungskennzahlen und Entwicklungszielen

Die von Bearstone angebotene Sicherstellung der Compliance ist auch an Kunden gerichtet, die ihre Risikomanagementprozesse neu formulieren möchten. Wir bieten einen Drei-Phasen-Ansatz, der sich auf verschiedene Prozesse konzentriert, unter anderem: lokale und regionale Compliance, Compliance mit dem amerikanischen Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) und dem britischen Bribery Act, Verhinderung des internen Betrugs und des Missmanagements, Hintergrundprüfungen der leitenden Mitarbeiter und Hauptzulieferer.

Fallbeispiel

Bearstone wurde von einer grossen internationalen Herstellerfirma engagiert, die vor Kurzem mehrere Produktionsstätten in Europa erworben hatte. Der Kunde beauftragte uns mit der Untersuchung und Bestätigung von Betrugsvorwürfen innerhalb einer der europäischen Tochtergesellschaften. Sollten diese Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, so wollte der Kunde verstehen wie es zu diesem Fehlverhalten kommen konnte. Bearstone sollte den Kunden auch bei eventuellen weiteren Schritten unterstützen, zum Beispiel bei Gerichtsverfahren.

Der Kunde wusste, dass eine grosse Anzahl seiner Produkte im Schwarzmarkt erschienen waren, und auch noch zu erheblich günstigeren Preisen als der durchschnittliche Einzelhandelspreis. Des Weiteren hatte der Kunde den Verdacht, dass die Geschäftsleitung bestochen wurde, um Aufträge an bestimmte Zulieferer zu erteilen.

Wir begannen unsere Arbeit mit einer detaillierten Profilbildung der potenziellen Verdächtigen, basierend auf öffentlich frei zugängliche Informationsquellen (OSINT) und den Informationen, die der Kunde uns geliefert hatte. Danach folgte die Untersuchungsarbeit, unter anderem die Erfassung von Informationen aus menschlichen Quellen (“human intelligence” oder auch HUMINT), Überwachung und gesetzlich zulässige “Sting-Operations.” In solchen Sting-Operations wird ein Verdächtiger durch Vortäuschung der Umstände zu einer kriminellen Handlung bewogen. Dadurch konnten wir die Vertriebswege der Produkte vom Diebstahl aus der Fabrik bis zum Erscheinen auf dem Schwarzmarkt identifizieren.

In Bezug auf die Bestechungsvorwürfe haben wir in ähnlicher Weise mit Hilfe von OSINT und den geschützten Informationen des Kunden eine längere Liste von potenziellen Verdächtigen erstellt. Danach wurden die gemeldeten Erträge dieser Personen mit deren Lebensstilen und den Lebensstilen ihrer engen Familie, Freunde und Verbundenen verglichen. Wir haben somit einige Widersprüche entdeckt, die wir mit HUMINT ausbauen oder bestätigen konnten. Mit unseren Methoden zur Vermögensermittlung konnten wir mehr über den Ursprung dieses Wohlstands erfahren. Wir lernten dadurch, dass einige Geschäftsführer die Aufträge an Freunde erteilten, im Gegenzug für unangemessene und teure Schenkungen, beispielsweise Autos, Luxus-Reisen und extravagante Feste.

Der Kunde entschloss sich dazu, die Angelegenheit nicht vor Gericht zu bringen, um somit seinen Ruf zu schützen. Das Problem wurde von der Firma intern bereinigt. Unsere Erkenntnisse haben dem Kunden nicht nur dabei geholfen zu verstehen was genau vorgefallen war, sondern auch bei der schnellen, effizienten und diskreten Lösung des Fehlverhaltens.